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Hexental bei Freiburg

Unterkünfte in Horben, Merzhausen, Au, Sölden, Wittnau, Bollschweil

Steinmühle
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Petra Rehm-Hug
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79289 Horben
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Urlaub im Hexental südlich Freiburg im Breisgau

Merzhausen, Au, Wittnau, Sölden, Bollschweil

Traumhaft schön - das Hexental im Süden von Freiburg im Breisgau. Es liegt idyllisch zwischen dem Schwarzwald im Osten und dem Schönbergmassiv im Westen. Eigentlich besteht das Hexental aus zwei Tälern; der höchste Punkt der aneinander reihenden Täler liegt auf rund 400 Meter in Wittnau. Im nördlichen Tal entwässert über Merzhausen, Au und Horben der Reichenbach in Richtung Dreisamt, im südlichen Tal fließt an Bollschweil und Sölden vorbei die Möhlin. südliche Tal entwässert die Möhlin die Gemeindegebiete Sölden und Bollschweil. Das Hexental empfiehlt sich als hervorragendes Wandergebiet. Hier verläuft übrigens der Bettlerpfad.

Merzhausen

Merzhausen grenzt direkt an Freiburg im Breisgau an und liegt zwischen dem Schönberg und dem Schwarzwald am Nordende; die Gemeinde gehört sowohl zur Vorbergzone als auch zum Schwarzwald, da hier die Hauptverwerfung zwischen Oberrheingraben und Schwarzwald verläuft. Merzhausen ist die kleinste Gemeinde mit der höchsten Bevölkerungsdichte im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Das einstige Dorf wurde bereits 786 erwähnt, als der einheimische Grundbesitzer Heimo Güter an die Abtei St. Gallen verschenkte. Nachdem mehrere Freiburger Adelsgeschlechter den Ort besaßen, erwarb ihn 1635 das Freiburger Jesuitenkloster. Nach Aufhebung des Ordens im Jahr 1773 ging Merzhausen an die Familie Schnewlin Bernlapp von Bollschweil über und nach deren Erlöschen 1838 an das Geschlecht Schauenburg (Oberkirch). Schließlich ging der Ort 1806 mit dem gesamten Breisgau an das Großherzogtum Baden (Land) über.

Au im Hexental

Die kleine Gemeinde Au liegt im nördlichen Hexental zwischen dem Schönberg im Westen und dem Schwarzwald im Osten. Sie grenzt direkt an Merzhausen an. Im Gemeindegebiet liegen die abgegangenen Ortschaften Witraha und die abgegangene Burg Obhusen. Die Nennung des Ortes Niderhusun im Jahre 861 bezieht sich vermutlich auf Niederhausen in der Gemeinde Rheinhausen bei Emmendingen. Fast die Hälfte der Gemeindefläche wird noch immer landwirtschaftlich genutzt. Sogar Weinbau wird betrieben.

Sölden

Zwischen dem Schönberg-Hohfirstgebiet und dem Schwarzwald im Hexental liegt das kleine Dorf Sölden. Es gehört sowohl zur sogenannten Vorbergzone als auch zum Schwarzwald. Sölden wurde das erste Mal urkundlich im Jahr 805 n. Chr. als Marca Selidon erwähnt. Bekannt ist die Gemeinde auch dank des einstigen Klosters. Um 1087 hatte der Prior Ulrich von Zell (1080er bis 1093) das cluniazenische Priorat Grüningen nach Zell im Möhlintal, dem späteren St. Ulrich, verlegt. In der Nachbarschaft dieses Klosters, in Bollschweil, gründete Ulrich bald darauf eine Nonnengemeinschaft, die 1115 nach Sölden verlegt wurde. Sölden war als Priorat direkt der Abtei Cluny unterstellt, de facto übte das Priorat St. Ulrich jedoch die Oberaufsicht aus. Etwa 13 bis 20 Nonnen lebten damals unter der Leitung eines Propstes, der vom Mutterkloster Cluny eingesetzt wurde, in diesem Kloster. Nach einem Brand von Kirche und Kloster im Jahr 1468 zerfiel die klösterlicher Ordnung, um 1500 gab es in Sölden keinen Frauenkonvent mehr. Ab 1546/1547 wurde die Propstei vom Kloster St. Georgen verwaltet und ging 1560 an die Abtei St. Peter über, der sie erst 1598 endgültig eingegliedert wurde. Im Dreißigjährigen Krieg brannte es erneut in der Kirche. Nach einem weiteren Brand im Jahr 1746 wurde die gotische Kirche in barockem Stil umgestaltet. Die Säkularisation 1807 erfasste auch die geistliche Gemeinschaft in Sölden und führte zur Aufhebung des Klosters. Von der einst stolzen Klosteranlage ist neben der Kirche nur wenig erhalten geblieben. Die ältesten Teile stammen aus dem 15. Jahrhundert, vieles ist überformt. Der Hochaltar wurde von Matthias Faller geschaffen. Im an die Kirche angrenzenden Propsteigebäude, das zeitweilig als Pfarrhaus diente, ist heute ein Dorfhelferinnenwerk untergebracht.

Wittnau

Das kleine, beschauliche Wittnau liegt sieben Kilometer südlich von Freiburg in der Mitte des Hexentales. Die Gemarkung der aus den Ortsteilen Wittnau und Biezighofen bestehenden Gemeinde umfasst 504 Hektar und ist durch drei Hügel geprägt, die bis in unsere Zeit für den Weinbau genutzt werden. Der höchste Punkt liegt bei 858 m ü. NN. Der tiefste Punkt der Gemarkung liegt bei 332 Meter. Am Schönberg, der hauptsächlich zu Ebringen gehört, hat die Gemeinde nur einen kleinen Anteil. Die Gemarkung Wittnau besteht fast zur Hälfte aus Wald mit einer Ausdehnung von 215 Hektar; der Rest sind Wiesen, Äcker und Häuser. Mit der Besiedelung des Hexentals im 7. und 8. Jahrhundert kamen die ersten alemannischen Bauern in das Gebiet und gaben ihren Höfen den Namen Biezighöfen. 806 wurde das Dorf urkundlich als Piazinchova bezeichnet. Aber schon 786 berichtet eine Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen von einer Hofanlage namens Witunauia. Die adeligen Hofbesitzer nahmen öffentliche Ämter wahr und vertraten das Kloster St. Gallen, dessen Einfluss in Wittnau kontinuierlich wuchs. Der Name Witunauia setzt sich übrigens zusammen aus den beiden althochdeutschen Wörtern witun (Wald/Holz) und auia (Aue).

Im 13. Jahrhundert wurde der Wittnauer Herrenhof unter der bollschweiler Adelsfamilie Snewlin-Bernlapp zu einem österreichischen Lehen. Im 19. Jahrhundert ging er als Eigentum an das Großherzogtums Baden über. Unter den Freiherren von Bollschweil wurde 1795 eine neue Kirche errichtet. Sie sollte die letzte Barockkirche des Breisgaus werden. 42 Jahre später, 1837, erlosch die männliche Linie der Snewlin-Bernlapp. Daraufhin wurde das Gehöft zu Wittnau vom Großherzog von Baden an die Freiherren von Berstett verliehen, die ebenso das Bollschweiler Schloss übernommen hatten. Das Großherzogtum tilgte im Laufe der Jahre alle Feudalrechte. Seit 1811 wurden die einst eigenständigen Gemeinden Wittnau und Biezighofen zusammengehörend betrachtet und gemeinsam als Gemeinde Wittnau bezeichnet. In den 1960-er Jahren wandelte sich Wittnau von der Bauerngemeinde zur Wohngemeinde.

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